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Warum dauert Design eigentlich so lange?

Wenn man das erste Mal mit dem Umfang und den Kosten von Design konfrontiert wird, entsteht oft Panik und Hilflosigkeit. Warum kostet das so viel? Aha, es braucht Zeit. Braucht es wirklich Zeit oder verdient der Designer einfach nur daran? Warum dauert das so lange?

Je besser wir etwas können, desto schneller sind wir darin. Oder? Hm, nicht immer. Ich möchte dir einmal aufzeigen, aus welchen Teilen sich der kreative Gestaltungsprozess eines Designers tatsächlich zusammensetzt, warum die Teile alle notwendig sind und weshalb es nicht “mal eben” erledigt werden sollte. Schon gar nicht, wenn du als Gründer oder Selbständiger dein eigenes Business starten möchtest.

Vermutlich denkst du nach dem letzten Artikel: “Ja okay, ich verstehe, warum ich in gutes Design investieren sollte. Aber wie lange sitzt ein Designer da wirklich dran? Welches finanzielle Investment lohnt sich denn gerade am Anfang?” Mit dieser Unsicherheit bist du nicht allein und gerade deshalb habe ich diesen Artikel für dich geschrieben.

Der Schaffensprozess hat drei Phasen

Jeder Designer hat eine eigene Arbeitsweise. Im Grunde läuft der Schaffensprozess in drei Phasen ab, die nicht alle nur mit dem aktiven designen zutun haben. Zu einem guten Design gehört nämlich viel mehr:

1. Analysieren und verstehen: Um überhaupt etwas gutes kreieren zu können, muss der Designer verstehen worum es geht. An wen sich die visuelle Message richten soll und was sie bewirken soll. Als erstes wird also über dein Vorhaben gesprochen, eine Analyse über deine Zielgruppe, deine Positionierung, deine Konkurrenz, dein Produkt etc. vorgenommen. Das dient dazu, dass du und der Designer auf einer Wellenlänge seid und du gut beraten werden kannst. So lässt sich auch garantieren, dass du dich von deiner Konkurrenz abhebst.

2. Ideen entwickeln und abstimmen: Erst hier beginnt der kreative Schaffensprozess und die erste Gestaltung. Der Designer macht erste Entwürfe, entwickelt Ideen und zeigt dir diese. Ihr sprecht darüber, wählt eine Idee aus und der Designer entwickelt diese weiter. Dieser Prozess ist oft der intensivste, da nicht nur dir die Gestaltung gefallen soll, sondern sie ebenfalls bei deiner Zielgruppe die richtige Assoziation auslösen soll. Oft passiert hier ein hin und her senden aus den Skizzen vom Designer und deinem Feedback dazu.

3. Ausarbeiten und finalisieren: Sobald die Lieblingsgestaltung gefunden ist, geht es an die Detailarbeit. In dieser Phase bekommt dein Design Besonderheiten, das gewisse Etwas und vor allem aber auch die technische Genauigkeit, sodass du dein Logo oder deine Website problemlos nutzen kannst. Dann bekommst du dein Design zur Nutzung übergeben.

Du bist ein wichtiger Teil deines Designs

Du merkst: Der Gestaltungsprozess besteht nicht nur aus “ich baue dir was schickes”. Du bist ein entscheidender Teil des Ganzen, weil du dich, deine Zielgruppe und dein Produktangebot am besten kennst. Und natürlich mitreden sollst. Das Design ist also eine gemeinschaftliche Arbeit zwischen dir und deinem Designer – und die braucht Zeit. Bei einem Logodesign sind es meist zwei bis drei Monate gemeinsamer Arbeit. (So lange? Ja. Aber nicht in meinem Take Off Day.)

Mit einem langfristigen Prozess ist natürlich auch immer eine höhere Investitionssumme verbunden. Freiberufliche Designer arbeiten oft auf Stundenbasis oder in Paketpreisen. Stundenbasis meint, dass der Designer pro aufgewendete Arbeitsstunde bezahlt wird, in einem Paketpreis kalkuliert der Designer vorab den zeitlichen Aufwand, den er brauchen wird.

Gerade bei Arbeit auf Stundenbasis entsteht schnell der Effekt von “Ich will nicht so viel ausgeben, deshalb lass uns das Ganze so viel wie möglich abkürzen”. Bitte mach das nicht, mindestens aus Respekt vor deinem eigenen Business. Auch dazu passt der letzte Artikel über “Mal eben etwas designen”. Und natürlich aus Respekt vor der Arbeit des Designers, der dir das passenste, beste Design liefern möchte und nicht einfach nur irgendwas.

Und was ist mit dem Preis?

Zum Preis, den Design hat: Es gibt kostengünstige Designer, es gibt kostenintensive Designer. Der Preis sollte nicht dein alleiniger Entscheidungsgrund sein. Suche dir einen Designer, mit dem du den oben beschriebenen Prozess gehen möchtest, dem du vertraust. Bei dem du das Gefühl hast, dass die Zusammenarbeit dir ein richtig gutes Ergebnis bringen wird, weil du verstanden wirst und somit die Zusammenarbeit das den Erfolg deines Vorhabens fördert. Dann lohnt sich auch jede Summe, die du dafür investieren wirst.

Design braucht Zeit und ist ein Prozess. Überspringe diesen Prozess nicht, um vermeintlich Geld zu sparen. Schau dich nach Angeboten um, die zu dir passen – zum Beispiel meinem Take Off Day: In diesem von mir entwickelten Workshop-Format gestalte ich dein Logo, deine Website oder dein Pitchdeck mit dir gemeinsam in nur 8 Stunden. Zum Festpreis. Hier anfragen!

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